ACHTUNG BITTE BEACHTEN ! Umgang mit Altpapier und Kartonagen

Online- und Versandhandel boomen – und das nicht erst seit Corona. Eine Folge davon sind große Mengen an Kartonverpackungen, die in unseren Haushalten anfallen und entsorgt werden müssen. Karton und auch Altpapier sind Materialien, die sich sehr gut recyceln lassen. Vorausgesetzt, sie werden richtig getrennt. Im WSZ Fügen, Fügenberg und Hart werden Altpapier und Karton separat gesammelt. Die richtige Trennung sorgt dafür, dass beide Abfallarten als wertvolle Rohstoffe wiederverwertet werden können und der Gemeinde möglichst hohe Erlöse bringen.

Bei Karton und Altpapier ist die Sammelquote in Tirol insgesamt sehr gut. Die Restmüllanalyse 2018/19 des Landes Tirol hat gezeigt, dass fast 90 Prozent über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege gesammelt werden. In absoluten Zahlen bedeutet das aber, dass noch knapp 7.500 Tonnen im Restmüll landen. Damit geht es für den Recyclingkreislauf verloren und zugleich entstehen höhere Kosten – für alle.

Hier ein paar einfache Tipps und Informationen zur Sammlung von Altpapier und Karton – weil richtige Abfalltrennung der Umwelt und dem Geldbeutel gut tut:

  • Verpackungskartons sollten immer flach gefaltet werden, um den Platz in der Tonne möglichst gut auszunutzen.
  • Füllmaterial wie Luftpolsterfolie oder Styropor sind vor der Entsorgung bitte aus Verpackungskartons zu entfernen.
  • Bei der korrekten Zuordnung mancher Abfälle sind sich selbst erfahrene Abfalltrenner unsicher. So geht’s richtig:
    • Milch- und andere Getränkekartons gehören in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne – sie haben im Inneren eine Beschichtung. Dasselbe gilt häufig für Tiefkühlverpackungen. Hier ist ausschlaggebend, ob sich auf der Schachtel der Hinweis „Gefaltet zum Altpapier/Karton“ befindet. Wenn nicht, gehört sie zur Kunststoffsammlung.
    • Was tun mit Brotsackerln und Kartons mit Plastiksichtfenster? Sie dürfen auch mit Sichtfenster zum Karton. Wenn das Plastik leicht vom Papier bzw. Karton zu trennen ist, schadet natürlich auch die getrennte Entsorgung nicht!
    • Anders ist die Lage beim Joghurtbecher mit Kartonummantelung: Nur, wenn der Kartonmantel entfernt und getrennt entsorgt wird, können die Bestandteile gut recycelt werden.
    • Kassenbons gehören in den Restmüll, da sie aus Thermopapier bestehen. Servietten, Küchenrollen oder Taschentücher sind ebenfalls ein Fall für den Restmüll. Die sogenannte „Wickelhülse“ – also die Kartonrolle, um die z.B. Toilettenpapier gewickelt ist, darf zum Karton. Alte Fotos müssen in den Restmüll.
  • Beim Kauf eines verpackten Produkts ist im Kaufpreis indirekt ein Entsorgungsbeitrag enthalten. Landen die Verpackungen dann im Restmüll, bezahlt man die Entsorgung quasi ein weiteres Mal!
  • Die Abfuhr und Behandlung von Restmüll sind im Vergleich zu anderen Abfallarten teurer. Je weniger Restmüll anfällt, desto niedriger können auch die Abfallgebühren gehalten werden.

Umwelt-Tipp: Nur Karton zum Karton, nur Altpapier zum Altpapier: Bei ordentlicher Trennung spricht man von einer hohen Sortenreinheit bzw. Sammelqualität. Das gesammelte Material lässt sich bestmöglich recyceln und bringt der Gemeinde Erlöse, die sich wiederum positiv auf die Gestaltung der Abfallgebühren auswirken können.

GASSNER WEBCONNECT INFOPOINT – Die App für den Recyclinghof

Mit der Gassner Webconnect App verwandeln Sie ihr Smartphone in ein mächtiges Werkzeug zur Erfassung von Abfallmengen wie Altreifen, Sammelsäcken, oder Grünschnitt.  Modern und übersichtlich hat man damit immer die abgegebenen Abfallmengen im Blick. Ihre Virtuelle Bürgerkarte haben Sie künftig in Form Ihres Smartphones immer dabei.

Und so funktionierts: Einfach auf Ihrem Smartphone im App Store bzw. Play Store die App Gassner Webconnect Infopoint kostenlos herunterladen.

Anschließend müsst Ihr euch registrieren mit EDV Nummer, Namen und Adresse bzw. einfach die Müllkarte einscannen. Die EDV Nummer findet ihr auf Euren Gemeindevorschreibungen. Solltet Ihr die EDV Nummer nicht finden, einfach im Gemeindeamt anrufen, wir geben Sie euch bekannt. Dann müsst Ihr noch Eure Email Adresse und ein Passwort vergeben. Nach Abschluss der Registrierung bekommt Ihr eine Email die Ihr bestätigen müsst und schon seit Ihr registriert. Nun könnt ihr euch mit Email Adresse und Passwort anmelden. Somit ist Eure Bürgerkarte am Handy hinterlegt und Ihr könnt Sie am Recyclinghof benützen.

EUER BÜRGERMEISTER JOHANN FLÖRL

Information Eröffnung Recyclinghof Fügen/Fügenberg/Hart

Neues WSZ für Fügen, Fügenberg und Hart ab 1. Dezember in Betrieb

Am 1. Dezember nimmt das neue WSZ für die Gemeinden Fügen, Fügenberg und Hart offiziell seinen Betrieb auf. Die Anlage entspricht dem neuesten Stand der Technik und steht Bürgerinnen und Bürgern künftig an sechs Tagen in der Woche für die Abfallabgabe zur Verfügung: von Montag bis Freitag jeweils am Nachmittag und außerdem am Mittwoch und Samstag vormittags.

Öffnungszeiten ab 1. Dezember 2021

Montag13 bis 17 Uhr
Dienstag13 bis 17 Uhr
Mittwoch8 bis 12 Uhr13 bis 17 Uhr
Donnerstag13 bis 17 Uhr
Freitag13 bis 18 Uhr
Samstag8 bis 12 Uhr

Jeder Haushalt hat bereits seine Harter Card als Zutrittsberechtigung zugestellt bekommen. Eine eigene Infobroschüre im handlichen Querformat wurde ebenfalls an jeden Haushalt versendet. Darin befinden sich neben Details zum WSZ auch ein praktischer Übersichtsplan für die erste Orientierung vor Ort und eine Auflistung aller Abfallarten inkl. Trennanleitung. Mit der richtigen Abfalltrennung kann jeder und jede einen Beitrag leisten, dass Abfälle recycelt und Ressourcen geschont werden. Für einen reibungslosen Ablauf bei der Abgabe empfiehlt es sich, die Abfälle bereits zuhause ordentlich vorzusortieren!

 

Im WSZ können nahezu alle Haushaltsabfälle abgegeben werden – bargeldlos, einfach zugänglich und dank der großzügigen Überdachung auch bei Schlechtwetter im Trockenen. Die Modernisierung des Recyclinghofs war ein wichtiger Schritt, um die Anforderungen an eine bürgerfreundliche und umweltgerechte Abfallwirtschaft auch in Zukunft bestmöglich zu erfüllen.

 

Viele Fragen beantwortet auch die neue WSZ-Broschüre

Download Informationsbroschüre (PDF)

 

 

 

Startschuss von ummadum 2.0 im Zillertal!

Neue Einlösemöglichkeiten, erweiterte Funktionen, neues Design und vereinfachte Nutzung

Mit dem Relaunch der ummadum App profitieren Zillertalerinnen und Zillertaler nun von einer verbesserten und intuitiveren Handhabung sowie einem frischen Design der App.

Neue, attraktive Einlösemöglichkeiten

Menschen im Zillertal werden belohnt, wenn sie durch ihr Engagement einen Beitrag zur Reduktion des KFZ-Verkehrs und CO2 leisten. Mit der ummadum App 2.0 wird dies nun noch einfacher und attraktiver. Neben der Möglichkeit, ummadum Punkte in allen MPREIS Filialen sowie bei zahlreichen regionalen Händlern einzulösen, können Punkte nun auch gegen digitale Gutscheine für INTERSPAR, Hervis und OMV eingetauscht werden. Damit steht ummadum Usern ein Netzwerk von mehr als 2.400 Geschäften in ganz Österreich zur Verfügung.

Wie funktioniert ummadum?

  • Teil der lokalen Community werden:

 

  1. Die ummadum App aus dem Apple App Store oder Google Play Store auf das Smartphone laden,
  2. im Community Bereich nach seiner Gemeinde suchen,
  3. mit dem jeweiligen Einladungscode der Gemeinde beitreten,
  4. und ein monatliches Mobilitätsbudget erhalten.

Alle Communitycodes für das Zillertal finden sich hier: ummadum.com/landingpage/zillertal

    • Vorteile von ummadum erleben. KFZ Fahrten anbieten oder Mitfahrten suchen und für geteilte Kilometer ummadum Punkte erhalten. Ein Punkt entspricht dabei 1 Cent.
  • Belohnung genießen. Die klimafreundlichen ummadum Punkte bei über 2.400 Einlösepartnern gegen Waren und Services eintauschen.

 

Viele Vorteile für alle

Neben dem Straßengüterverkehr nimmt der Individualverkehr laufend zu. Morgendliche und abendliche Stauungen gehören in vielen Regionen mittlerweile zum alltäglichen Erscheinungsbild. Das Interesse seitens der Gemeinden, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und damit CO2 einzusparen, aber auch dem allseits lästigen Stau und der Parkplatzknappheit auf die Pelle zu rücken ist daher groß. Am vielversprechendsten ist das Modell jedoch für die Nutzenden der App selbst – also die Zillertalerinnen und Zillertaler, die sich hier einiges dazuverdienen können. Bei einer Strecke von 25 km wären das für den oder die Fahrer*in immerhin 2 Euro pro Mitfahrenden.

Mit den Fahrgemeinschaften wird darüber hinaus ein zusätzliches Mobilitätsangebot neben dem öffentlichen Verkehr und dem eigenen Auto geschaffen. Das Auto selbst wird, einmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gut ausgelastet, vom Problemkind zu einem wesentlichen Teil der Lösung. Denn unbestritten bleibt, dass es Strecken gibt, auf denen wir Tirolerinnen und Tiroler nicht auf das Auto verzichten können.

Nicht unwesentlich ist auch der Aspekt, die Wertschöpfung in der Region zu halten. Mit dem Einlösen der ummadum Punkte, kann die lokale und stationäre Wirtschaft gestärkt werden. Neben den österreichischen Einlösepartnern MPREIS, Spar, Hervis und OMV akzeptieren auch Restaurants, Cafés oder Fleischereien ummadum Punkte als Zahlungsmittel.

Wenn Bewegung nicht aufzuhalten ist

ummadum ist ein Tiroler Startup, das Ende 2019 die gleichnamige App herausbrachte, die derzeit in Österreich, Deutschland und Italien für iOS und Android verfügbar ist. In Kooperation mit Gemeinden und Unternehmen wurde begonnen, die ambitionierte Vision einer lebenswerten Zukunft aller in die Tat umzusetzen und Menschen einen attraktiven Anreiz zu bieten, ihr Mobilitätsverhalten nachhaltig zu gestalten und somit einen Beitrag zum Schutze des Klimas zu leisten.

WA Ranhart – Eigentum für HarterInnen

Die Gemeinde Hart im Zillertal errichtet – gemeinsam mit der Firma Eberharter & Gruber eine Wohnanlage im Baugebiet Ranhart.
Hier entstehen ab nächstem Frühjahr 17 Eigentumswohnungen in traumhafter, sonniger und unverbaubarer Lage.

  • 8 Wohnungen je ca. 60 m²
  • 8 Wohnungen je ca. 80 m²
  • 1 Wohnung ca. 96 m²

Die Vergabe der Wohnungen erfolgt ausschließlich an Harter BürgerInnen & Familien – im Rahmen der gültigen Vergaberichtlinien (Punktesystem).
Weiters gibt es bestimmte Kriterien, die an den Kauf einer Wohnung gebunden sind: zB Verbot der Untervermietung, Gründung des eigenen Hauptwohnsitz, Einräumung von Vorkaufsrechten gegenüber der Gemeinde Hart (keine Investment- und Spekulationsobjekte).

Dazu veranstaltet die Gemeinde Hart zusammen mit dem Bauträger einen Informationstag, am Samstag, den 9. Oktober 2021, ab 09:00 Uhr.
Der Vortrag, bei dem unter anderem Grundrisse und Wohnungspreise präsentiert werden, dauert ca. 1,5 Stunden.
Wir teilen die interessierten / angemeldeten Harter BürgerInnen in kleinere Gruppen zu je 15 – 20 Personen ein, wir bitten daher um Anmeldung für den Vortrag im Gemeindeamt (siehe Formular unten) oder telefonisch unter 05288 62331 oder per mail an office@gemeinde-hart.com. Bei Bedarf finden die Vorträge (Dauer je ca. 1,5 Stunden) öfters an diesem Tag statt.

Bei etwaigen, weiteren Fragen zum Wohnbauprojekt steht euch in der Zwischenzeit Bgm-Stv. Daniel Schweinberger (0676 7007052 bzw. d.schweinberger@gemeinde-hart.com) zur Verfügung.

 

 

Die Informationsveranstaltung fand bereits am 9. Oktober 2021 statt. Sollten Sie weiterhin Interesse am Projekt haben, wenden Sie sich bitte an Bgm-Stv. Daniel Schweinberger, 0676 7007052, d.schweinberger@gemeinde-hart.com

 

 

Mitfahrbörse ummadum startet wieder im Zillertal

Mitfahrbörse ummadum startet wieder im Zillertal

Fahrten teilen, Verkehr reduzieren, Bonusse sammeln und den lokalen Handel stärken

Der erste Baustein zur Umsetzung des Zillertaler Mobilitätsplans ist auf Schiene! Ummadum, die Mitfahrbörse der anderen Art, startet im Zillertal wieder.

Das junge Tiroler Start-Up ummadum, welches zahlreiche internationale Auszeichnungen gewonnen hat, startet nun nach Abschluss der Testphase mit namhaften Partnern seinen Betrieb und ist seit März 2020 auch im Zillertal verfügbar.

Mit der „ummadum- App“ wird gemeinsames Pendeln gefördert. Berufspendler, Beschäftigte und Bewohner können mittels der App ihre Fahrten anbieten oder eine passende Mitfahrgelegenheit finden. Dabei verdienen Fahrer und Beifahrer Punkte. Diese Punkte können dann im regionalen Handel eingelöst werden.

Wie funktioniert ummadum?

  • Die „ummadum- App“ im AppStore oder bei GooglePlay auf das Smartphone herunterladen und sein Profil erstellen.
  • Als Fahrer gleich Fahrten anbieten und nach Abschluss geteilter Fahrten Punkte sammeln.
  • Mitfahrer holen sich ihre Gratispunkte mittels QR-Code-Scan in ihrem Gemeindeamt ab und kaufen selbst Punkte zu, um damit die Mitfahrten zu bezahlen.
  • Gesammelte Punkte können bei den lokalen ummadum-Partnern (in der „ummadum-App“ zu finden) ganz einfach eingelöst werden.
  • Einen Kilometer mitfahren kostet zehn Punkte, ein Punkt hat einen Geldwert von einem Cent.

4.890.000 Punkte stehen im Zillertal zur Verteilung an die BürgerInnen bereit!

Der Planungsverband Zillertal stellt über seine Gemeinden den ZillertalerInnen Gratispunkte zur Verfügung so lange der Vorrat reicht. Die Bezahlung der Fahrten erfolgt je zur Hälfte über die Gratispunkte bzw. über die selbst zugekauften Punkte und werden von den jeweiligen Konten in der App abgebucht. Der Planungsverband und die Zillertaler Gemeinden unterstützen damit während der Systemeinführung die Fahrten mit 50%. „Die Fahrt von einem Kilometer kostet zehn Punkte, wobei davon jeweils der Fahrer acht und der Mitfahrer zwei Punkte als Belohnung erhält. Die gesammelten Punkte können im lokalen Handel eingelöst werden und so kostet die Mitfahrt auf einen Kilometer letztendlich nur drei Cent“, zeigt sich Obmann Bgm. Hansjörg Jäger hocherfreut.

Umfassende, positive Effekte werden erwartet

Auch die Stabsstelle Mobilität, eine neue Einrichtung des Landes Tirol auf der BH Schwaz, erwartet sich durch die Einführung von ummadum umfassende, positive Effekte. Derzeit liegt der durchschnittliche Besetzungsgrad bei 1,2 Personen pro Auto. Durch das Bündeln von Fahrten soll sich dieser entsprechend erhöhen. „Mit der Einführung von ummadum ergibt sich nicht nur ein Einsparungspotenzial von 20% an Individualverkehr, vorausgesetzt das System wird von den Leuten gut angenommen, sondern es ist auch mit positiven Umwelteffekten zu rechnen. Das System forciert auch den regionalen Wirtschaftskreislauf und das Miteinander in einer Region“, so Stabsstellenleiter DI Ewald Moser. Zudem sei im verkehrsgeplagten Zillertal jegliche Maßnahme zur Reduktion des Individualverkehrs begrüßenswert.

Einlösepartner werden und vom neuen System profitieren

Alle, die ein Geschäft im Zillertal betreiben und gerne Einlösestelle der ummadum-Punkte wären, mögen sich bei der ummadum Service GmbH melden. Kontaktdaten und weitere Informationen zum System sind unter www.ummadum.com abrufbar.

 

 

 

 

Tirol impft – Impfen ohne Anmeldung

„Tirol impft“: Impfen ohne Anmeldung oder mit flexibler Terminbuchung ab August laufend möglich

  • Fixe Öffnungszeiten im August: Wohnortnahes Impfen ohne Anmeldung in allen Tiroler Impfzentren möglich
  • Ab Mitte August individuelle flexible Terminbuchung und Impfstoffauswahl auf www.tirolimpft.at möglich
  • Ab September Zusammenführung auf fünf Impfzentren

Mit Stand heute, Mittwoch, wurde in Tirol insgesamt rund 795.000 Erst- und Zweitimpfungen zum Schutz gegen das Coronavirus durchgeführt. 443.881 Personen haben die Erst-, 351.101 die Zweitimpfung erhalten. Vor allem durch das niederschwellige Angebot für Impfungen ohne Anmeldungen konnten in den vergangenen Wochen über 30.000 Personen erreicht werden. „Wir bieten das niederschwellige, wohnortnahe Impfangebot im August weiter an. Alle derzeit bestehenden Tiroler Impfzentren öffnen im August zu wöchentlich fixen Zeiten ihre Türen für Erst- und Zweitimpfungen ohne Anmeldung“, gibt Gesundheitslandesrätin Annette Leja bekannt. „Impfen ist nicht nur für die eigene Gesundheit von Bedeutung, sondern auch ein Akt der Solidarität. Weshalb ich einmal mehr betone: Nehmen Sie das Angebot an und lassen Sie sich impfen. Eine hohe Durchimpfungsrate wird der entscheidende Faktor sein, wie wir durch den Herbst und Winter kommen werden.“

Individuelle Terminbuchung ab Mitte August möglich

Ab Mitte August können Erst- und Zweitimpftermine sowie der gewünschte Impfstoff auf www.tirolimpft.at individuell flexibel gebucht werden – ähnlich dem aktuellen System von „Tirol testet“ für Antigen-Testungen. „Wir wollen bei unseren weiteren Planungen einerseits eine größtmögliche Flexibilität bieten, andererseits eine bestmögliche Organisation ohne lange Wartezeiten für die zu Impfenden gewährleisten. Um dies zu ermöglichen wird das Terminbuchungssystem derzeit im Hintergrund überarbeitet“, sagt LR Leja und erklärt: „Während Impfungen ohne Anmeldung weiterhin möglich sein werden, sind dann auch Zeitfenster buchbar, um potentielle Wartezeiten bestmöglich zu vermeiden.“

Zusammenlegung der Impfstandorte ab September

Personen, die anstelle der flexiblen Möglichkeiten ohne Anmeldung noch im August einen Termin in einem der aktuell verfügbaren Impfzentren (Innsbruck, Telfs, Imst, Kundl, Kufstein, Kitzbühel, Lienz, Reutte, Landeck, Schwaz) möchten, können sich bis inklusive Freitag, 30. Juli, über www.tirolimpft.at anmelden. Bereits vereinbarte Zweitimpftermine finden regulär statt. Ab 1. September werden die aktuell zehn Impfzentren auf fünf zusammengeführt. Impfmöglichkeiten stehen dann in Innsbruck, Imst, Wörgl, Reutte und Lienz zur Verfügung. „Regional werden weitere Aktionen je nach Möglichkeit und Bedarf geplant. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Menschen ein niederschwelliges Angebot nutzen wollen. Es werden weiterhin Impfungen ohne Anmeldung in den fünf Impfzentren möglich sein“, sagt Gesundheitsdirektor Thomas Pollak.

Es wird darauf verwiesen, dass im Zuge der Zusammenführung der Impfzentren die Zweitimpfung möglicherweise nicht mehr im Impfzentrum stattfindet, in dem die ersten Impfung verabreicht wurde. Die Personen werden individuell vor Ort über Zeit und Örtlichkeit der Zweitimpfung informiert. Dies gilt ebenso für Impfungen ohne Anmeldung. Nach Freitag, dem 30. Juli, sind Terminbuchungen über www.tirolimpft.at nur mehr in den neuen Impfstandorten Innsbruck, Imst, Lienz, Wörgl und Reutte möglich.

Öffnungszeiten Impfzentren im August für Erst- und Zweitimpfungen ohne Anmeldung

Hinweis: Auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Tage für Impfungen ohne Anmeldung betrug die Wartezeit größtenteils weniger als 30 Minuten. Daher wird eine Wartezeiten-Ampel mit Beginn des laufenden Angebots im August für Impfungen ohne Anmeldung nicht mehr angezeigt.

Innsbruck

Montag (2. August), Dienstag (3. August), Donnerstag (5. August) und Freitag (6. August) jeweils von 16 bis 18 Uhr; die weiteren Öffnungszeiten für den Monat August werden ehestmöglich bekannt gegeben.

Telfs

Sonntag, 1. August 2021, 15 bis 17 Uhr
Samstag, 7. August 2021, 18 bis 19 Uhr
Sonntag, 15. August 2021, 15 bis 17 Uhr
Sonntag, 22. August 2021, 12 bis 15 Uhr

Imst

Freitag, 6. August 2021, 14 bis 17 Uhr
Samstag, 7. August 2021, 16 bis 19 Uhr
Freitag, 13. August 2021, 14 bis 18 Uhr
Sonntag, 22. August 2021, 12 bis 16 Uhr
Mittwoch, 25. August 2021, 12 bis 16 Uhr
Samstag, 28. August 2021, 8 bis 14 Uhr

Kundl

Sonntag, 8. August 2021, 14 bis 17 Uhr
Samstag, 21. August 2021, 14.30 bis 18 Uhr
Freitag, 27. August 2021, 14.30 bis 18 Uhr

Kufstein

Sonntag (1. August) und Sonntag (8. August) jeweils von 14 bis 18 Uhr; Samstag (21. August) und Freitag (27. August) jeweils von 8 bis 14 Uhr

Kitzbühel (Hinweis: Ab 6. August 2021 finden die Covid-Impfungen in der Tennishalle Kitzbühel statt)

Freitag, 6. August 2021, 9 bis 18 Uhr
Samstag, 7. August 2021, 10 bis 18.30 Uhr
Sonntag, 8. August 2021, 9 bis 18 Uhr
Mittwoch (11. August), Freitag (20. August), Montag (23. August), Freitag (27. August) und Montag (30. August) jeweils von 15 bis 18 Uhr

Lienz

Sonntag, 1. August 2021, 14 bis 18 Uhr
Freitag (6., 13., 20. und 27. August) jeweils von 15 bis 18 Uhr

Reutte

Sonntag, 1. August 2021, 8 bis 15 Uhr
Mittwoch, 3. August 2021, 15.30 bis 17 Uhr
Freitag, 6. August 2021, 16 bis 17 Uhr
Sonntag, 8. August 2021, 8 bis 13 Uhr
Freitag 20. August 2021, 13 bis 17.30 Uhr

Landeck

Sonntag (1. August), Freitag (6. August), Samstag (7. August), Freitag (20. August) jeweils von 8 bis 18 Uhr

Schwaz

Sonntag (8. August), Freitag (13. August), Samstag (14. August) und Freitag (27. August) jeweils von 18 bis 20 Uhr

Rückfragehinweis:
Bettina Sax, BA MSc
Telefon +43 512 508 1901
E-Mail bettina.sax@tirol.gv.at